Kleiderschrank

Der Wäschekorb-Trick

Der Wäschekorb steht sowieso da. Die Wäsche liegt sowieso vor dir. Der einzige Unterschied: du machst ein Foto, bevor du zusammenlegst.

Christopher · Zuletzt geprüft 5. September 2026 · 4 Min.

Die kurze Antwort

Beim Wäschekorb-Trick fotografierst du jedes Teil, kurz bevor du es zusammenlegst und wegräumst – Teil nehmen, Foto machen, zusammenlegen, nächstes Teil. Weil die Wäsche sowieso anfällt, brauchst du keine zusätzliche Session, nur einen zusätzlichen Handgriff pro Teil. Nach ein paar Waschgängen ist ein großer Teil deines Kleiderschranks digital, ohne dass du dafür je extra Zeit eingeplant hättest.

Wenn du jetzt anfangen willst

Du brauchst: einen frischen Wäscheberg, ein Smartphone in Reichweite.

  1. Wäsche wie gewohnt aus der Maschine oder von der Leine holen.
  2. Erstes Teil nehmen, kurz glattstreichen.
  3. Ein Foto machen – flach auf dem Bett oder auf dem Boden neben dem Korb.
  4. Teil zusammenlegen und in den Schrank räumen.
  5. Nächstes Teil, gleicher Ablauf.

Was macht diesen Trick anders als "einfach mal digitalisieren"?

Die Reihenfolge. Bei vielen Anläufen zum digitalen Kleiderschrank ist das Fotografieren eine eigene Aufgabe, die sich wie zusätzliche Arbeit anfühlt – noch ein Termin, noch ein Sonntagnachmittag. Beim Wäschekorb-Trick hängt sich das Foto an eine Aufgabe dran, die ohnehin ansteht. Du legst die Wäsche sowieso zusammen. Das Foto kostet nur die paar Sekunden dazwischen.

Muss ich jedes Mal die ganze Wäsche fotografieren?

Nein. Fotografier einfach das, was neu ist – Teile, die schon im System sind, lässt du beim nächsten Waschgang aus. Nach ein paar Wochen fällt dir auf, dass fast nichts mehr übrig ist, was du noch nicht erfasst hast.

Wo genau fotografiere ich, wenn der Wäscheberg mitten im Zimmer liegt?

Direkt daneben. Das Bett, auf dem die Wäsche sowieso liegt, oder der Boden direkt neben dem Korb – beides funktioniert, solange der Untergrund hell genug ist und kein Schatten aufs Teil fällt. Extra herrichten musst du nichts.

Gut

Teil aus dem Wäscheberg nehmen, direkt daneben fotografieren, zusammenlegen – kein Extra-Weg.

Macht es unnötig schwer

Wäsche erst komplett wegräumen und für einen separaten "Fototermin" wieder rausholen.

Funktioniert das auch, wenn ich nur einmal pro Woche wasche?

Ja, sogar besonders gut. Ein großer Wäscheberg heißt automatisch eine größere Portion neuer Fotos – bei wöchentlichem Waschtag kommen so über einen Monat gerechnet mehrere Sessions zusammen, ganz ohne dass du sie dir extra vornehmen musstest. Wenn bei deinem wöchentlichen Waschgang beispielsweise zwölf Kleidungsstücke dabei sind, wären nach vier Wochen 48 Teile erfasst – reines Rechenbeispiel, kein Durchschnittswert für einen typischen Haushalt.

Was, wenn ein Teil beim Zusammenlegen schon in der Hand ist und ich das Foto vergessen habe?

Kein Problem, einfach beim nächsten Mal. Der Trick lebt nicht davon, dass du keins verpasst – er lebt davon, dass du gar nicht erst das Gefühl hast, ein Projekt "geschafft" haben zu müssen. Jedes fotografierte Teil ist eins mehr als vorher.

Klappt der Trick auch bei Handwäsche oder beim Trocknen auf der Leine?

Ja, genauso gut. Der Trick hängt nicht an der Waschmaschine, sondern an dem Moment, in dem du ein Teil sowieso in der Hand hast, um es zusammenzulegen oder aufzuhängen. Ob das Teil aus der Trommel, vom Wäscheständer oder von der Leine kommt, ändert am Ablauf nichts.

Sollte ich zuerst die Teile fotografieren, die ich am häufigsten trage?

Muss nicht sein, kann aber helfen. Wenn du unsicher bist, womit du anfangen sollst: nimm einfach das, was gerade oben auf dem Wäscheberg liegt. Die Teile, die du am häufigsten wäschst, sind ohnehin die, die du am häufigsten trägst – die Reihenfolge ergibt sich also von selbst, ohne dass du extra darüber nachdenken musst.

Was mache ich mit Bettwäsche oder Handtüchern im selben Waschgang?

Die lässt du einfach aus. Der Wäschekorb-Trick gilt für Kleidung, die in deinen Kleiderschrank gehört – Bettwäsche und Handtücher haben damit nichts zu tun und kosten dich nur unnötig Zeit beim Fotografieren.

Am schnellsten geht die erste Runde, wenn du den Wäscheberg grob sortierst, bevor du anfängst – Oberteile zu Oberteilen, Hosen zu Hosen. Dann liegen ähnliche Teile beieinander und du fotografierst in einem Rutsch.

Das kannst du als Nächstes machen

Der nächste Wäscheberg kommt bestimmt.

In Try It reicht ein Foto pro Teil – probier den Trick beim nächsten Waschtag direkt aus.

Kleiderschrank starten →

Christopher — Gründer, Try It / Ariside UG

Veröffentlicht: · Zuletzt geprüft:

Warum wir diesen Guide geschrieben haben

Weil die beste Routine die ist, die du nicht extra einplanen musst.

War das hilfreich?