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Creator werden: der ehrliche Starter-Guide
Um Creator zu werden, musst du nicht erst bekannt sein, und neue Kleidung brauchst du dafür auch nicht. Du brauchst ein Thema, das man mit dir verbindet, und genug Ausdauer für die ersten zehn Posts.
Die kurze Antwort
Creator wirst du, indem du regelmäßig zu einem Thema postest, das man mit dir verbindet, zum Beispiel wie du deinen eigenen Schrank kombinierst. Es gibt zwei Wege, die sich auch verbinden lassen: Als Influencer baust du eine eigene Community auf. Als UGC-Creator produzierst du Fotos und Videos für Marken, die diese selbst veröffentlichen, meist ohne dass du sie auf deinem Kanal posten musst. Für den Anfang reichen dein Handy, Tageslicht und die Kleidung, die du schon hast.
Wenn du jetzt anfangen willst
Du brauchst: dein Handy, deinen Kleiderschrank und eine Woche Zeit.
- Schreib in einem Satz auf, wofür man dir folgen soll, zum Beispiel „Büro-Outfits aus zehn Teilen" oder „Secondhand, neu kombiniert".
- Such fünf Teile aus deinem Schrank, die du oft und gern trägst.
- Plane zehn Posts rund um diese Teile, bevor du den ersten veröffentlichst.
- Veröffentliche den ersten Post, auch wenn er sich noch nicht perfekt anfühlt.
- Schau nach zwei Wochen, welche Posts die meisten Reaktionen bekommen haben, und mach mehr in diese Richtung.
Was ist der Unterschied zwischen UGC-Creator und Influencer?
Eine einheitliche Definition gibt es für keinen der beiden Begriffe, das schreibt auch der Digitalverband BVDW. In der Praxis werden sie so verwendet:
Als Influencer baust du eine Community auf, die dir folgt. Arbeitet eine Marke mit dir, bezahlt sie deinen Inhalt und deine Reichweite, und der Beitrag erscheint auf deinem Kanal.
Als UGC-Creator produzierst du Fotos und Videos im Stil echter Nutzerinhalte für eine Marke. Die Marke veröffentlicht sie auf ihren eigenen Kanälen oder schaltet sie als Anzeige. Du wirst für dein Können gebucht, nicht für deine Reichweite, und musst die Inhalte meist nicht selbst posten.
Du kannst auch beides machen. Wichtig wird der Unterschied spätestens beim Vertrag: Damit eine Marke dein Video veröffentlichen oder als Anzeige schalten darf, braucht sie Rechte daran.
Brauche ich viele Follower, um anzufangen?
Nein. Für UGC zählt, ob deine Videos gut sind, und dein eigenes Profil dient eher als Portfolio. Als Influencer wächst die Reichweite mit der Zeit, und eine kleine Community, die wirklich reagiert, ist dafür ein guter Anfang.
Auch im Creator-Programm von Try It zählen Engagement und ob dein Content zu Try It passt mehr als die nackte Followerzahl.
Wie finde ich mein Thema?
Fang bei dem an, was du wirklich trägst. Welche Teile greifst du immer wieder? Wozu fragen dich Freundinnen und Freunde nach Rat? Ein Thema, das aus deinem Alltag kommt, hältst du länger durch als eines, das nur gerade gut läuft.
Ein wiedererkennbares Format hilft, weil Menschen wissen, was sie bei dir erwartet. Beispiele, die ohne Neukauf auskommen: ein Teil in fünf Looks, deine Woche in Outfits, ein vergessenes Teil neu kombiniert, eine Reise aus dem eigenen Schrank gepackt.
Wie könnten meine ersten zehn Posts aussehen?
Die zehn Posts müssen kein Masterplan sein. Sie sollen dir zeigen, was dir liegt und was bei anderen ankommt. Ein möglicher Mix:
- drei Posts „ein Teil, mehrere Looks" mit deinen fünf Lieblingsteilen
- zwei Posts mit deinen Outfits der Woche
- zwei Posts, in denen du ein Teil neu kombinierst, das lange im Schrank lag
- ein Post über ein Teil, das du nicht mehr trägst, und warum
- zwei Posts, in denen du eine Frage aus den Kommentaren beantwortest
Poste in einem Rhythmus, den du einen Monat lang halten kannst. Zwei Posts pro Woche, die du wirklich machst, bringen dich weiter als ein täglicher Plan, der nach einer Woche abbricht.
Wann verdiene ich zum ersten Mal Geld?
Das ist bei beiden Wegen unterschiedlich. Als UGC-Creator bekommst du Geld pro Inhalt, sobald eine Marke dich bucht. Als Influencer verdienst du über Kooperationen, Provision für Links oder Codes oder Produkte, die du bekommst.
Sobald Geld, Provision oder Produkte im Spiel sind, ist ein Beitrag in der Regel Werbung, die du kennzeichnen musst. Und wenn eine Marke deine Videos nutzen will, geht es um Nutzungsrechte, die in den Vertrag gehören.
Try It hat ein eigenes Creator-Programm mit Provision für Creator, bei denen die App zum Content passt. Du bewirbst dich über die Creator-Seite.
Das kannst du als Nächstes machen
Deine ersten Posts hängen schon im Schrank.
In Try It siehst du deinen Kleiderschrank auf einen Blick und stellst Looks zusammen, bevor du sie anziehst. So planst du eine Woche Content aus Teilen, die du schon hast.
Kleiderschrank starten →Christopher — Gründer, Try It / Ariside UG
Veröffentlicht: · Zuletzt geprüft:
Quellen
- Later: What Is a UGC Creator? (2026-09-26)
- Hootsuite: What Is a UGC Creator? (2026-09-26)
- BVDW: Influencer & Creator Marketing, Politische Positionierung (2026-09-26)
Warum wir diesen Guide geschrieben haben
Weil der Einstieg leichter ist, wenn man weiß, welche Art Creator man überhaupt sein will.